London, 25. 9. 2026
Die London Fashionweek ist gerade zu Ende gegangen und mittendrin war auch ein Burgenländer aus Podersdorf am See: Eric von Ommen studiert in London Film mit Spezialisierung auf Producing und Directing und war beim österreichischen Showblock der Fashionweek als offizieller Fotograf im Einsatz. Damit konnte er die internationale Modewelt nicht nur als Student, sondern gleichzeitig auch aus nächster Nähe hautnah als Fotograf erleben.

Auch bei den Models gab es einen Burgenland-Bezug. Julia Friedrich (18), die in Wien lebt und dort zur Schule geht, hat familiären Wurzeln im Burgenland und einen Zweitwohnsitz in Purbach am Neusiedlersee. Die junge Model-Schönheit war eines von insgesamt zwölf Models, die 1st Place Models für den österreichischen Showblock aus verschiedenen Teilen Europas nominierte.
Schauplatz des österreichischen Showblocks war die historische St. John’s Cathedral beim bekannten Hyde Park. Im Rahmen des offiziell lizensierten Fashionweek Events der Global Fashionweek Association präsentierten drei österreichische Designer ihre Kollektionen auf internationaler Bühne.
Mit dabei waren Doris Berger mit ihrem Label Rosengarten Couture aus Guntramsdorf, Nikola Baumgartner aus St. Georgen am Ybbsfelde und Ines-Maria Sperrer aus Kremsmünster. Als besonderes Highlight wurde der IVP Magdalena Graf Collective Showblock präsentiert.
Organisiert wurden die drei Shows von 1st Place Models Direktor Dominik Wachta gemeinsam mit Magdalena Graf aus Leopoldsdorf im Marchfeld. Für den Podersdorfer Eric von Ommen gab es dabei eine besondere Aufgabe: Er hielt die Shows und Models fotografisch fest und sorgte damit für Bildmaterial aus London.
Ebenfalls mit dabei waren weitere österreichsiche Models: Katharina Jordan (24) aus Gänserndorf, Cara Kernreuther (18) aus Perchtoldsdorf sowie Susanna Halbartschlager (20) aus Wien. Für die Models ging es damit auf eine der großen internationalen Bühnen der Modewelt, während Eric von Ommen die Geschehnisse hinter und vor dem Laufsteg mit seiner Kamera dokumentierte.
Für Magdalena Graf war das London-Projekt gleichzeitig ihr Einstieg in die internationale Modewelt. Graf ist eigentlich im Finanzdienstleistungsbereich tätig, möchte künftig aber häufiger im weltweiten Fashionweek-Zirkus mitwirken. Von ihrem ersten Projekt in der großen Modewelt zeigte sich die Leopoldsdorferin begeistert.
Für 1st Place Models ist London kein Zufall. Die spanisch-amerikanisch-österreichische Agentur hat sich seit Jahren auf den internationalen Fashionweek-Bereich spezialisiert. Rund 90 Prozent der österreichischen Designer, die in den vergangenen Jahren Auftritte bei großen Modewochen in Mailand, Paris, London oder Berlin hatten, erhielten diese Möglichkeiten über 1st Place Models.
Darüber hinaus ist die Agentur mit Österreich-Bezug die einzige, die offizielle Fashionweek-Event-Lizenzen in den großen internationalen Modemetropolen erhält. Für österreichische Designer und Models ergeben sich dadurch Möglichkeiten, ihre Arbeit auch einem internationalen Publikum zu präsentieren.
Für Eric von Ommen aus Podersdorf am See war London dabei gleich in mehrfacher Hinsicht ein besonderes Projekt. Der Filmstudent, der sich auf Producing und Directing spezialisiert, konnte seine Ausbildung mit einem konkreten Auftrag in der internationalen Modewelt verbinden. Gemeinsam mit den österreichischen Designern, Models sowie Dominik Wachta und Magdalena Graf war er damit Teil eines Showblocks, der Österreich auf die Londoner Fashionweek-Bühne brachte.
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-> Rosengarten Couture by Doris Berger
Doris Berger, Gründerin von Rosengarten Couture, betreibt ihr Schneideratelier in Guntramsdorf in Niederösterreich, wo sie seit 2014 aufwendig gearbeitete Kleidungsstücke kreiert. Ihre Arbeit ist geprägt von einer großen Leidenschaft für klassische und historisch inspirierte Mode. Dabei reicht das Spektrum von viktorianischen und mittelalterlichen Einflüssen bis hin zur Ästhetik des Steampunk.
Seit dem Umzug in ihr heutiges Atelier im Jahr 2021 hat Berger ihren detailreichen handwerklichen Stil kontinuierlich weiterentwickelt. Die Teilnahme in London ist bereits ihr vierter großer internationaler Fashion Week Auftritt. Zuvor präsentierte sie ihre Kreationen 2025 in London und Paris sowie 2026 in Berlin.
Rosengarten Couture verbindet traditionelle Schneiderkunst mit aufwendigen Designkonzepten und einer ausgeprägten historischen Inspiration. So entstehen außergewöhnliche Kreationen, die sich deutlich von der klassischen zeitgenössischen Mode abheben.
-> Atelier Nikola Baumgartner
Nikola Baumgartner ist Meisterin der Maßschneiderei und Haute Couture und arbeitet in St. Georgen am Ybbsfelde in Niederösterreich. In ihrem Atelier Nikola Baumgartner Maßmode verwandelt sie hochwertige Textilien in individuell angefertigte Kreationen. Besonderes Augenmerk legt sie dabei auf Präzision, handwerkliche Qualität und die individuelle Silhouette der Trägerin oder des Trägers.
Ihre Designsprache verbindet traditionelle Schneiderkunst mit zeitgemäßer Eleganz. Mehrlagiger Tüll, schwebend wirkende Schnitte und aufwendige Details sind wiederkehrende Elemente ihrer Arbeiten. Im Mittelpunkt ihrer Maßmode steht dabei stets der Anspruch, Kleidungsstücke zu schaffen, die die Persönlichkeit der jeweiligen Person zum Ausdruck bringen.
Seit 2020 ist Baumgartner regelmäßig Finalistin bei den Haute Couture Austria Awards. Einen wichtigen Schritt auf ihrem internationalen Weg markierte ihr Debüt bei der Paris Fashion Week im September 2025. 2026 folgte ein Auftritt bei der Berlin Fashion Week. Ihre Arbeit steht für die Verbindung österreichischer Handwerkskunst mit den Ansprüchen der internationalen Haute Couture.
-> inesmaria by Ines Maria Sperrer
Ines Maria Sperrer ist Gründerin und kreative Kraft hinter dem Label inesmaria. Bereits im Alter von 20 Jahren eröffnete sie ihr eigenes Atelier in Oberösterreich. In den vergangenen sechs Jahren entwickelte sie eine eigenständige Designsprache, die von Extravaganz, markanten Silhouetten und kompromissloser handwerklicher Qualität geprägt ist.
Ihre Kreationen sollen Eindruck hinterlassen, anstatt lediglich aktuellen Trends zu folgen. Dramatische Silhouetten, aufwendige Details und ein konsequenter Fokus auf handwerkliche Arbeit prägen die Ästhetik des Labels. Jedes Kleidungsstück wird als individuelles Statement konzipiert und verbindet ausdrucksstarkes Design mit präziser Verarbeitung.
Für Sperrer ist der Auftritt bei der London Fashion Week bereits das zweite große internationale Fashion Week Event. Zuvor nahm sie 2026 an der Paris Fashion Week teil.

